Hallo zusammen,

hier seht ihr unsere Reiseroute in den nächsten zwei bis drei Wochen. Vielleicht haben wir ja Zeit, ein paar Bilder und Kommentare zu veröffentlichen.

Auf dieser Seite kann man keinen Kommentar abgeben, aber Mails und WhatsApp-Nachrichten sind natürlich immer möglich.
Am Samstag geht es los: Erst nach Madrid und dann nach San José.

Die Seite wird langsam voll.

Hier geht es weiter mit Sa 16.3.

Fr 15.3.

Unser Hotel liegt nah am Manuel-Antonio-Nationalpark. Dennoch stehen wir um 5 Uhr auf, um das Hotel um 6 Uhr ohne Frühstück – nur mit einem Mitnahme-Snack – zu verlassen. 

Erweist sich als sinnvoll – oft wird der Park bei Überfüllung dicht gemacht. Wir gehören zu den ersten Parkbesuchern. Die Kontrolle ist ungefähr so intensiv wie am Flughafen. Wir dürfen keine Lebensmittel mit in den Park nehmen, denn die Tiere dürfen nicht gefüttert werden! 

Kapuzineräffchen und Totenkopfaffen springen von Baum zu Baum, die Brüllaffen machen ihrem Namen alle Ehre, eine Dreierbande Waschbären schleicht neben uns her! Natürlich sind wir nicht die einzigen Menschen hier, aber unser Reiseleiter kennt immer Wege abseits der Hauptbesucherströme. 

Beim Bad im warmen Pazifik muss immer jemand Wache stehen, damit uns die Affen nicht den Rucksack klauen. Das Faultier entzieht sich zunächst unseren Blicken, doch dann entdeckt Ronny ein Zwei-Zehen-Faultier hoch in den Wipfeln eines Urwaldbaumes. Später entdeckt er -dank seines geschulten Auges – an anderer Stelle auch noch ein Drei-Zehen-Faultier. Ohne ihn hätten wir das nie entdeckt! Und ohne das Swarkowski-Spektiv niemals so nah und deutlich! 

Do 14.3.

Wir verabschieden uns von unserem Hotel in Golfito, was uns nicht schwer fällt. Nach kurzer Fahrt erreichen wir unser erstes Reiseziel an diesem Tag: den Piedras-Blancas-Nationalpark im Esquinas-Regenwald. Hier bekommen wir eine Führung durch die biologische Station „La Gamba“, die mitten im Regenwald liegt. Hier leben und arbeiten neben Einheimischen auch einige österreichische Studenten und Biologen. Sie betreiben Biodiversitätsforschung: bestimmen Arten aus Flora und Fauna und versuchen, ihre Anzahl zu ermitteln. Auch in Costa Rica ist ein Rückgang der Insektenpopulationen zu verzeichnen. Leider macht der Klimawandel auch vor dem Paradies nicht halt. 

Die Labore in La Gamba sehen aus wie die Räume der Bio-Sammlung an der GES.

Weiter geht die Fahrt an der Küste entlang  durch endlose Palmölplantagen! Das Bild vom Öko-Wunderland bekommt Risse. 

Unser Ziel: der Parador in Punta Quepos. 

Mi 13.3.

Schon um 7:30 Uhr bringt uns der Bus zum Bootsableger. Wir machen eine Bootstour am Golfo Dulce, die Hänge am Ufer sind von Trockenwäldern bewachsen. Unser Ziel ist ein wunderschöner botanischer Garten: Casa Orquideas. Neben der Vielfalt der tropischen Pflanzen bekommen wir auch noch ein Ara-Pärchen und einen Nasenbären zu Gesicht. Die Schlangen zeigen sich nicht!

  • Das ist erst mal ok! 

Ein Bad im lauwarmen Pazifik und ein Picknick am wunderschönen Strand runden unseren Besuch im Garten ab. Bei der Rückfahrt begleitet uns eine Gruppe Delfine. Zwei männliche Tiere und ein Weibchen mit Jungem. 

Di 12.3.

Um 5 Uhr in der Früh klingelt der Wecker. Wir treffen uns vor dem Frühstück, direkt nach Sonnenaufgang (5:30 Uhr), um den Quetzal zu suchen. 

Sofort im Garten der Lodge sehen wir ein prächtiges Männchen! Mit einem Quetzal geben wir uns natürlich noch lange nicht zufrieden, daher folgen wir einem Trail steil den Berg hinauf. Oben auf der Straße die wieder zur Lodge führt sehen wir noch ein männliches Tier im spektakulären Sturzflug. 

Nach einem hervorragenden Frühstück quält sich unser Bus wieder die Serpentinen hinauf. 

Wir machen Halt an einer biologischen Station und bekommen eine Führung durch einen sekundären Regenwald. 

Zurück an der Station werden wir von Kolibris umschwärmt! 

Den Rest des Tages verbringen wir im Bus, der uns wieder über die Panamericana in den Süden des Landes an den Pazifik nach Golfito führt, unsere nächste Station für zwei Tage. 

Mo 11.3.

Fahrt zum Irazú (3442m, der höchste Vulkan Costa Rica’s). 

Wir sind schneller als die Nebelschwaden und genießen den Blick in einen der zugänglichen Krater. Die übrigen sind wegen der anhaltenden Aktivität gesperrt.

Zurück durch die fruchtbaren und landwirtschaftlich intensiv genutzten Hänge des Vulkans in die alte Hauptstadt Cartago. Hier besichtigen wir die Kathedrale. 

Weiter geht es über die Panamerica, über das Gebirge und hinab ins Savegre-Tal. 

Zu unserer Trogon Lodge führt eine steile Straße mit vielen Serpentinen. Sie liegt nicht nur spektakulär am Fuße des Cerro de la Muerte, sondern besitzt auch einen traumhaft schönen Garten! 

Und das Beste: hier lebt der Quetzal (der Göttervogel der Maya und Azteken). Den möchten wir unbedingt sehen, und mit diesem Anliegen sind wir nicht alleine sondern auch noch diverse Vogelliebhaber aus der ganzen Welt. 

Der einzige Nachteil dieser Lodge: im Tal ist es so kalt, dass wir am Abend eine Wärmflasche ins Bett gelegt bekommen und im Chalet steht ein Heizofen! 

So 10.3.

Wir besuchen den Bauernmarkt in Zapote. Ein Rausch in Farben! Danach ein Besuch im Nationalmuseum.

Mittags haben wir in der „Hexenstadt“ Esazú, im Projekt El Encanto, einen Kochkurs in einheimischen Gerichten erlebt, gut gegessen und    einige Anregungen für die heimische Küche mitgenommen.

Zum Schluss besuchten wir eine einheimische Maskenmanufaktur.

Sa 9.3.

Jetzt geht es also los.  Zwei Stunden Flug von Düsseldorf nach Madrid, dann elf Stunden Flug mit dem Airbus 430-600 nach San José. Sieben Stunden Zeitverschiebung müssen dabei verkraftet werden.

Unser Hotel Posada Canal Grande liegt in Piedales de Santa Ana westlich von San José sehr ruhig auf einem Hügel. Hier hat man einen fantastischen Blick ins grüne Tal und bei guter Sicht auch auf die Vulkane Poás und Irazú.